Montag, 10. Juni 2013

Wo liegt der Maßstab für "political correctness"?

Nach längerer Zeit aus aktuellem Anlass mal wieder ein Blogbeitrag von mir. Vielleicht ein Beitrag therapeutischer Natur, weils mich
  1. sonst "z´reisst" (wie man auf gut bayerisch sagt) und ich 
  2. ggf. jemanden brauche, der mir vielleicht mal eben die Welt erklärt... 
Konkret geht es um ein Plakat für eine regionale Hilfsaktion einer regionalen Bäckerei für die regionale Hochwasser-Hilfe. Das Bild hatten wir auf der facebook-Seite wo es bereits einige male geteilt und geliked wurde. Nachdem sich aber dann lt. Kundenaussage 2 Leute darüber aufgeregt haben, dass "man sowas nicht machen kann", haben wir das Bild wieder gelöscht und den Entwurf geändert.

Was war der Stein des Anstoßes?
Der Plakatentwurf war klar erkennbar als surrealistisches (click) grafisches Composing angelegt, welches dem Betrachter schon auf den ersten Blick zeigen sollte, worum es im wesentlichen geht. Eben um den optischen und schnell verständlichen Brückenschlag zwischen Hochwasser, der Region Straubing und der regionalen Bäckerei. Dass es sich bei dem Motiv um ein grafisches Composing handelt, war alleine schon aufgrund der bewussten perspektivischen Unterschiede und den stark variierenden Proportionen der einzelnen Elemente im Bild ersichtlich.
Der "Aufreger" war die Tatsache, dass im Bild der Straubinger Stadtturm aus den Fluten eines virtuellen Sees herausragte, umgeben von ein paar schwimmenden Brezen.

Ich poste das Bild jetzt einfach mal:



"Der Straubiger Stadtturm steht unter Wasser?"
"OH mein Gott - wie geschmacklos - das geht ja gar nicht!!!"

Okay.
Ich bin ja offen für Diskussionen und auch sehr gerne bereit, dazu zu lernen.

Aber um der Diskussion etwas Würze zu geben möchte ich mal noch ein paar Dinge anmerken, über das "was geht" - und worüber sich ansonsten scheinbar keiner aufregt... :


  • Hinz und Kunz rennt ins Hochwassergebiet, behindert dort Helfer, verstopft die Verkehrswege, macht dort Bilder. Okay, das ist ja nichts Neues. Was ich mich allerdings frage: Warum werden deren Bilder-Produktion dann von allen möglichen Portalen und in Social-Media-Netzwerken großteils mit voller medialer Unterstützung geteilt und gepusht was das Zeug hält, wenn sich jeder über die Gaffer aufregt?
  • Und diese Bilder sind keine Composings - nein Leute, das ist REALITÄT. Zerstörte Anwesen anderer Menschen, verstörte Gesichter, erschöpfte Helfer... die allgemeine Sensationsgeilheit kennt scheinbar überhaupt keine Grenzen. Aber das ist dann "politisch korrekt", wenn die Realität teilweise unter Missachtung elementarster Persönlichkeitsrechte in Bildern ausgeschlachtet wird...
  • Ein Journalist, der in einer Kolumne "Von Bibern und Gaffern" mit sichtlich erkennbarem Einsatz des Stilmittels "Ironie" (click) schreibt und die Frage aufwirft, ob letztere Spezies vielleicht nicht auch zum Abschuss freigegeben werden sollte, wird halb in der Luft zerrissen...
    Haben wir echt nichts besseres zu tun, als uns über sowas aufzuregen? Aber Entschuldigung, ich hab wohl vergessen dass man vor allem eines braucht, um solche humoristischen Spielarten zu verstehen:
    ein gewisses Quantum Hirn. Und das schrumpft meiner Beobachtung nach bei vielen Zeitgenossen genauso rasant dahin, wie die Liquidität des griechischen Staatshaushalts.
  • In den letzten Tagen häufen sich die Bilder und Grafiken von Firmen im Web, die für irgendwelche Hilfsaktionen werben. Was wird gezeigt? ECHTE überschwemmte Häuser (vor allem 500x das ECHTE Straubiger Herzogschloss, geflutet aus allen Winkeln und Perspektiven. ECHTE verzweifelte Menschen. ECHTES Elend. Siehe oben.
    Komisch - da regt sich keiner drüber auf...
    (ich könnte hier eine Litanei von Beispielen zeigen, lasse dies hier aber aus urheberrechtlichen Gründen. 5 Minuten in facebook surfen genügt auch...)
  • Aber die absolute Krönung kommt ja noch:
    Kaum ist der erste Keller vollgelaufen, treten eiskalt die knallharten Medienprofis auf den Plan. Da werden in Windeseile die diversen "Hochwasser-Info", "Hochwasser-Helfer-", "Hochwasser-Schlag-mich-tot"-facebook-Seiten eingerichtet - natürlich nicht, ohne unterschwellig an geeigneter Stelle (oder auch plump permanent in jeder Grafik) zu erwähnen, von welchem ach so sozialen Unternehmen dieser Service eingerichtet wurde... Natürlich alles mit ECHTEN Katastrophenbildern - die ja auch immer gerne geteilt werden, je spektakulärer, umso besser. Denn die Medienprofis wissen: alles was die Menschheit irgendwie trift und aufwühlt eignet sich bestens als Multiplikator in der Social-Media-Landschaft. Werberwirksamkeit und Reichweite somit bestens garantiert.
    Nur über dieses offensichtliche "Katastrophen-Trittbrettfahrer-Marketing" regt sich ebenfalls keiner auf.
    Nein, im Gegenteil, da wird völlig kritiklos geteilt und geliked was das Zeug hält...

Und da frage ICH mich jetzt.....: "Leute, GEHTS EIGENTLICH NOCH???!!!??" 

Ich habe persönlich keinerlei Problem damit, den Straubinger Stadtturm in einem Composing virtuell unter Wasser zu setzen. Ich hätte eher ein Problem damit, unter dem Deckmäntelchen der "aktiven Hilfeleistung" eine werbewirksame Social-Media-Kampagne zu starten. Nicht weil ich nicht wüsste wie´s geht.

Sondern weil DAS dann eher was ist, wo ICH mich frage, wo denn bitte die "political correctness" liegt...

Wie gesagt: JETZT lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Ich bin gespannt auf Eure Meinung.

Übrigens - hier ist die finale Version des Plakats, ohne das Straubinger Wahrzeichen.
Ein Vorteil: Diesen Entwurf könnte ich jetzt theoretisch auch an eine Bäckerei im hohen Norden oder am Chiemsee verkaufen ;-b
(Was ich natürlich nicht tun würde, weil ich dieses Plakat übrigens auch unentgeltlich entworfen habe um die Aktion zu unterstützen.)


P.S.: Der Stadtturm ist übrigens immer noch drauf. Wer ihn findet, darf ihn behalten ;-b ...




Montag, 15. April 2013

Synergiefilm.de - unsere neue Sparten-Website ist online!

Wir bauen unseren Geschäftsbereichs "Videoproduktion" systematisch aus.
Hierzu hatten wir schon seit längerem geplant, eigens dafür einen ausgelagerten Internetauftritt zu schaffen.


Der neue Internet-Auftritt für unser Marktkonzept "Synergiefilm" als eigene Sparte von scene4.me mediendesign ist jetzt seit dem Wochenende unter www.synergiefilm.de offiziell & vollständig online.

Warum Synergiefilm?

Der Begriff Synergie beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Kräfte zu einer Gesamtleistung.
Häufig wird erwartet, dass diese Gesamtleistung höher liegt als die Summe der Einzelleistungen.

Und genau das ist der Anspruch unseres Umsetzungskonzepts.
Unter Ausnutzung von Synergie-Effekten schaffen wir für unsre Kunden Vorteile.
Vorteile, was Reichweite, Qualität und/oder auch den Kostenbereich angeht.

Wie wir dieses Ziel für unsere Kunden erreichen, erklären wir unsren Interessenten gerne ausführlich und mit konkreten Beispielen.

Wir freuen uns über Anfragen und berichten auf der neuen Website immer über die aktuell abgeschlossenen Projekte!

Montag, 4. März 2013

Kaufberatung für Digitalkameras


Immer wieder bekomme ich von Freunden und Bekannten eine ganz bestimmte Frage gestellt:

"Sag mal, Du bist doch Fotograf. Gib mir mal nen Tipp als Fachmann: Ich will mir eine neue Kamera anschaffen die richtig gute Bilder macht. Welche (Spiegelreflex-)Kamera soll ich mir kaufen?"

Eigentlich immer die selbe Frage - und oft fällt die Antwort von mir anders aus als es derjenige erwartet hätte.

Es wäre echt sinnlos, hier eine Auflistung verschiedener Kameramodelle zu geben.
Erstens wäre die eh nicht lange aktuell, zweitens lässt sich diese Frage auf diese Art auch nicht beantworten.
In erster Linie geht es beim Kamerakauf um die Überlegung:
Wo will ich hin - und was ist mir wichtig...?

Erst mal 2 Facts vorneweg:


  • NEIN, eine teure Spiegelreflexkamera macht nicht automatisch saugute Bilder.

Es ist die landläufige Meinung, dass man eben nur mit einer DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera) so richtig gute und professionelle Bilder machen kann.  Das ist -so pauschal gesagt - völliger Mumpitz.


In der Praxis endet dieser Gedanke nicht selten in einem ziemlichen Frust. Da hat man sich gerade für ein Heidengeld die neueste DSLR gekauft, das (meistens ziemlich popelige) Standard-Objektiv vorne drauf - und dann werden die Bilder auf einmal noch schlechter als die Aufnahmen, die man vorher noch mit seiner kleinen kompakten DigiCam geschossen hat... Das darf doch wohl nicht wahr sein !!??

Doch, das darf es. Man hat zwar mit einer DSLR aufgrund der physikalischen Bauart, der Vielzahl verschiedenster Objektive und der manuellen (!) Einstelloptionen alle Möglichkeiten um richtig kreativ fotografieren zu können. Allerdings muss man dazu auch noch etwas wesentliches besitzen, was die Kamerahersteller nicht mit in den Karton gepackt haben:
Nämlich das Wissen über die Gesetzmäßigkeiten der Fotografie und die Erfahrung wie, man dieses Wissen gezielt einsetzt.
Nur mit dem Wissen um die fotografischen Basics wird man es schaffen, in der jeweiligen Aufnahmesituation das Optimale aus der Kamera herauszuholen um letztlich zu dem Ergebnis zu kommen, das man sich gewünscht hat.

Ich vergleiche das immer sehr gerne mit der Topf-Metapher:
Meine Frau hat die besten, teuersten Töpfe im Schrank. Aber wenn ich mal damit koche, schmeckts seltsamerweise trotzdem nicht besonders...

Die Automatikprogramme sind auch bei DSLRs immer ein fauler Kompromiss im Vergleich zu dem, was man "manuell" alles rauskitzeln könnte. Meiner Erfahrung nach sind die speziellen Automatikprogramme
in den kleinen Usercams oftmals sogar um Längen besser...

Kurzum und konkret:
Die Anschaffung einer digitalen Spiegelreflexkamera empfehle ich eigentlich nur denjenigen, die gerne wirklich "mehr" in der Fotografie machen möchten und auch interessiert und bereit sind, sich mit den fotografischen Basics auseinander zu setzen.

Außerdem sollte man sich vor dem Kauf einer DSLR über eines im Klaren sein:
Die Kamera + das evtl. mitgelieferte Kit-Objektiv ist nur der Anfang der Investition. Es wird im Laufe der Zeit mehr und mehr und mehr Equipment zusammenkommen, das so RICHTIG ins Geld gehen kann bzw. wird. Wechselobjektive, Aufsteckblitz, Stativ, Akkus, mal ein Funkauslöser etc. etc. etc. ...
Wenn man von diesem Virus "DSLR" mal befallen ist, sollte man schon etwas Geld herrichten... ;-).

  • NEIN, viele Megapixel bedeuten nicht automatisch bessere Bildqualität!
Auch ein weit verbreiteter Irrtum, dieser unter Gelegenheitsfotografen und von manchem Kameraverkäufer im Elektromarkt propagierte "Schwanzvergleich" von Megapixel-Zahlen als Qualitätsmerkmal...

Die Megapixelzahl sagt (vereinfacht gesagt) im Endeffekt nur etwas darüber aus, bis zu welchem fertigen Endformat man Bilder in maximaler Auflösung fertigen kann.
Technisch bedingt bedeuten hohe Megapixelzahlen in den sog. "Consumer-Cams" meistens sogar eher einen Nachteil in der Bildqualität.

Für den normalen Endverbraucher reicht eine Kamera mit 8-12 Megapixel im Normalfall locker aus.
Denn es steht nur in den seltensten Fällen zu erwarten, dass sich ein Hobbyfotograf seine Urlaubsschnappschüsse in 300dpi auf Türblattgröße vergrössern lassen möchte...

Höhere Megapixelzahlen werden vor allem im Profibereich benötigt, wenn es um Bildmaterial für großformatigen Druck wie Plakate oder Werbeanlagen geht.

Hohe Auflösungen können im Alltag sogar manchmal eher eine Qualitätsminderung bedeuten. Zum Beispiel beim Betrachten von Bildern auf Computermonitoren. Hochaufgelöste Bilder erscheinen hier in der verkleinerten komprimierten Ansicht in der Regel sogar unscharf. Die Schärfe entwickelt das Bild erst dann, wenn man es auf dem Bildschirm vergrößert, d.h. in die ursprüngliche Auflösung hineinzoomt. Mit hohen Auflösungen zu fotografieren ist daher nicht nur ein Speicherplatzfresser, sondern unter Umständen auch von Nachteil wenn man z.B. genau weiß dass man sich die Bilder ohnehin meistens nur auf dem Computer ansehen wird. Für einen gelegentlichen Bericht in der Tageszeitung reichen meistens auch geringere Auflösungen aus.


  • Und was soll ich jetzt machen?
Die erste Überlegung sollte sein, was ich eigentlich erreichen will.
Will ich mich wirklich mit dem Thema Fotografie befassen um alle Möglichkeiten zu nutzen?
Bin ich bereit, auch nach dem Kauf der Kamera sukzessive weiter zu investieren?

Wenn beides mit einem klaren "JA" beantwortet wird, kann man sich getrost in Richtung Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven orientieren.

Wenn eines davon mit "NEIN" beantwortet wird, würde ich in die "Midi-Klasse" gehen. Diese Kameras, wie z.B. manche Modelle der Sony Alpha oder der Panasonic Lumix, sind so etwas wie abgespeckte DSLRs (ohne Spiegel) oder gepimpte Kompaktkameras, je nachdem wie man es sieht. Diese Kameras sind oft klein, kompakt und handlich, haben meistens einen hohen Brennweitenumfang (Zoom), mitunter auch Wechseloptiken und meistens auch gut brauchbare Automatikprogramme.
Der Vorteil bei diesen Cams: Man kann in gewissem Umfang sowohl manuell eingreifen und aktiv seine Bilder gestalten. Man kann aber auch mal faul sein und mit den Automatikprogrammen arbeiten.
Für den gehobenen Amateuranspruch liefern diese Kameras fast durchwegs sehr gute Ergebnisse.

Wenn man keine Lust hat was über Fotografie zu lernen, sich mit einer Tasche voller Equipment rumzuschlagen und zudem noch weiterhin Geld in seine Ausrüstung zu investieren, der soll sich definitiv in die Klasse der Kompaktkameras orientieren.
Mit allem anderen tut man sich dann wirklich keinen Gefallen.
In der Hand eines praktisch denkenden, aber technisch und fotografisch uninteressierten Laien ist eine Spiegelreflexkamera eher ein Garant für schlechtere Bilder - auch und gerade im Vergleich mit einer intelligenten Kompakten.
Eine moderne Kompaktkamera mit einer Hand voll guter Automatik-Funktionen ist in diesem Fall definitiv die beste Wahl. Die kleinen Canon Powershot oder die Panasonic Lumix (nur als Beispiele) machen in den Automatikprogrammen teilweise Bilder, die auch mich als Profi für sehr viele Bereiche überzeugen.
Der Unterschied macht sich erst ab einem bestimmten Punkt bemerkbar, der für den privaten Bereich in den meisten Fällen aber schon nicht mehr ausschlaggebend bzw. bemerkbar ist.

  • Und zum Schluss...

Hat man sich mal entschieden, in welche Richtung die Reise grundsätzlich gehen soll, geht es um die zahlreichen Details.
Das ist ähnlich wie beim Fahrradkauf. Will ich off-road im Wald fahren, brauch ich ein Mountainbike mit Federung und Stollenreifen, zum sportlichen Fahren auf Geschwindigkeit ein leichtes Rennrad mit Gangschaltung und schmalen Reifen.

Bei den Kameras ist es gewissermaßen ähnlich. Je nachdem was mir am wichtigsten ist, sollte ich die Prioritäten bei der Ausstattung setzen. 

Hier nur mal ein paar Tipps, worauf man für verschiedene Bereiche z.B. achten sollte:

- Sportfotografie: schneller Autofokus, schnelle Serienbildfunktion
- Fotografie mit wenig Licht (Konzerte, Hochzeiten etc.): gutes Rauschverhalten bei hohem ISO-Wert,
  niedriger Eingangsblendenwert (sollte nicht höher als 2.8 sein, eher niedriger)
- Portraitfotografie:  niedriger Eingangsblendenwert (sollte ebenfalls nicht höher als 2.8 sein)
- Makrofotografie (Nahaufnahmen): Hoher optischer (!) Zoomfaktor (Brennweite) bzw. möglichst niedrige
  Naheinstellgrenze.
- Ich will meine Bilder regelmäßig mehr als auf A4 vergrößern lassen: höhere Megapixel-Zahl als 10 MP.
- Fotografie mit kreativen Perspektiven: Schwenkbares Display von Vorteil.

Soweit als kleiner Anhaltspunkt, worauf ich je nach Priorität beim technischen Vergleich verschiedener Kameras achten würde. Aber die technischen Daten sind nicht alles.
Sehr wichtig ist auch die Haptik, Ergonomie und das Gefühl das ihr entwickelt, wenn ihr die Kamera in der Hand habt. Liegt sie gut in der Hand? Wie kommt ihr mit der Menüführung zurecht? Sind Schalter und Knöpfe gut mit den Fingern erreichbar?

Soweit, so gut. 
Das war jetzt mal ein längerer Post (ganz ohne Bilder ), der aber hoffentlich vielen von  Euch bei der Entscheidung um "seine richtige" Kamera weiterhelfen wird. Wenn so ist, teilt diesen Beitrag doch einfach und sagt es weiter. Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt doch einfach einen Kommentar...!
Bis denne! Euer Ron

Montag, 25. Februar 2013

Weitermachen oder auf Eis legen?

Diese Frage hat mich die letzten Wochen momentan in Punkto Bloggerei ziemlich umgetrieben.

Es bleibt einfach aktuell keine Zeit mehr dazu, weil sich hinter den Kulissen zu viel tut.
Einfach nur immer wieder zu schreiben was los ist und was sich so tut ist ja vielleicht ganz nett, aber das bringt weder uns noch Euch großartig weiter.
Das ist wohl definitiv auch der Grund, warum sich mit dem Blog in der aktuellen Form nicht wirklich was nach vorne entwickelt.

Seit ich die Bloggerei hier begonnen habe, hat sich die Ausrichtung meiner Arbeit grundliegend geändert und immens erweitert.
Was als Blog eines Hobby- und Nebenerwerbsfotografen begann, passt mittlerweile vom Konzept her einfach nicht mehr mit dem zusammen, was ich mittlerweile tatsächlich mache und was mein "tägliches Brot" ist.

Darum hab ich beschlossen, momentan mal den Blog zu pausieren und nach einer Atempause wieder in neuer Form und mit einer anderen Themenstruktur weiterzuführen.

Über aktuelle Arbeiten & Projekte werde ich schwerpunktmäßig auf meiner Agenturwebsite www.scene4.me berichten und immer wieder mal was über facebook und google+ posten.

Der Blog hier soll sich künftig zu einer Art "knowledge Base" entwickeln, auf der ich sinnvolle Tipps, Infos und "Mehrwert-Beiträge" unterschiedlichster Couleur sammeln möchte, die mich als Selbständigen beschäftigen und die für meine Kunden (geschäftlich oder auch Privat) interessant und wirklich lesenswert sind. Das müssen nicht immer nur eigene Inhalte sein - ich möchte auch gerne Beiträge und Infos anderer Blogger vorstellen, die mir persönlich gefallen und irgendwie weitergeholfen haben.

Meine eigenen Schwerpunkte bleiben natürlich die Bereiche Web, Werbung, Foto und Film.
Und wenn ich Lust drauf habe und mir gerade danach ist, kommt vielleicht auch mal was "Persönliches" dazu. Auf alle Fälle soll es abwechslungsreicher und "mehrwertiger" werden...
Nicht immer lang, oft auch mal kurz und knapp, aber auf alle Fälle: Interessanter...!

Bevor ich mich dann mal in die "Versenkung" (d.h. in meine aktuell laufenden Webseitenaufträge) begebe, möchte ich Euch aber zumindest noch kurz drei Bilder da lassen, die im Rahmen meines Werbeshootings für CCS-Guitars entstanden sind. Quasi außer Konkurrenz :-)...     Vielen Dank an mein Model Jana!

Der Kontrabass

Wurlitzer

Shine bright like a Diamond

Montag, 11. Februar 2013

Montagmorgen-Post

Montag Morgen - und mal wieder Zeit für ne Erklärung .-). Im Blog ists aktuell wieder mal etwas ruhiger. Das liegt aber ganz sicher nicht daran, dass wir nichts hätten worüber man schreiben könnte.
Ganz im Gegenteil, momentan ist eher die Hölle los und es rumort und brodelt gewaltig hinter den Kulissen.

Die letzten 14 Tage waren stark von Organisation, Messenachbereitung und diversen Kundengesprächen geprägt.
Man könnte schon fast sagen, wir werden mit Aufträgen aktuell förmlich zugeballert (was ja kein Beschwerdegrund ist :-)....!)

Aktuell stehen mal an:

  • 7 Imagefilme und Musikvideos
  • 5 Internet-Auftritte
  • diverse Kalendershootings
  • ein paar grafische Gestaltungsauftträge
So ganz nebenbei läuft auch immer das große Thema Fortbildung (momentan bin ich nochmal eifrig dabei, mich in punkto Film noch fitter in den Details zu machen), und natürlich auch die technische Innovation.
Mein aktuelles Fernsehprogramm vor dem Einschlafen:


Thema Technik: Die letzten 14 Tage hatte der Paketbote ordentlich was zu tun, nachdem wir für die Herausforderungen der kommenden Jobs einiges investiert haben. Wer den Anspruch hat, professionelle Leistung abzuliefern, benötigt dazu auch das nötige professionelle Werkzeug. Außerdem investieren wir lieber in unsere Firma, als das Finanzamt zu füttern.

Unsere neuen Highlights
  • 2,8 Meter Kamerakran mit zweitem Fluid-Stativkopf für beeindruckende Kamerafahrten
  • + Hochlast-Videostativ in Carbon

Zolinger ZP1500 Jib / camera crane tutorial www.zolinger.com from Zolinger Professional on Vimeo.
  • Digitales Audiorecording-Equipment für saubere externe Tonspuraufnahmen


  • Studioblitzanlage mit 4 digitalen Köpfen (400, 2x600, 800 WS), Funkfernsteuerung und diversen
    zusätzlichen Lichtformern, darunter 2 40x180 cm Striplights  + 1x 150 cm Octabox.

In Punkto Eigenwerbung und Marketing tut sich bei uns auch immer etwas Neues.
Zum Beispiel steht bald auch der Launch unserer neuen Website an, in der es speziell nur um den Bereich "Film" geht. unter http://www.synergiefilm.de gibts bald was eigenes dazu aus unserem Hause ;-)...



Dazwischen drin waren natürlich auch noch ein paar Aufträge zu erledigen.
Prospekt- und Imagemappen-Layouts sowie eine Fahrzeugbeschriftung für die Firma ENERGIEtrend, ein Werbe-Photoshooting für "Diamonds" von CCS-Guitars, ein kleiner Einstiegsauftrag für unseren neuen Kunden "Irmscher Sicherheitstechnik"... die Arbeit geht uns nicht aus.




Und eine ganz besondere Granate haben wir noch im Gepäck...
Welche das ist, erfahrt Ihr, wenn die letzten 10% der Aktion auch noch in trockenen Tüchern stecken...
Ich sage nur so viel: DAS wird wirklich RICHTIG interessant - und Ihr dürft gespannt sein!... ;-)
Mitte/Ende Februar werden wir Euch dazu hoffentlich mehr sagen können.

Ich versuche zum Ende der Woche noch einen kleinen Nachbericht zur Hochzeitsmesse in der Eskara Essenbach zu machen. Versprechen kann ichs aber leider noch nicht...
Trotzdem: Euch allen eine gute Woche!

Sonntag, 3. Februar 2013

"EMERGENCY GATE" - Bandshooting & Videodreh

Anfang Januar hatten wir wieder einen sehr schönen Auftrag in den heiligen Hallen des Stahlwerks Maxhütte:


Für die die deutsche Metal-Band "EMERGENCY GATE" stand ein Photoshooting und ein Videodreh für das am 25.02. erschienene neue Album "YOU" an.

Hier gibts das Album auf amazon (click)

Während Elmar und seine Kollegen von Visions2C den Videodreh vorbereiteten, konnten wir in den vielseitigen Kulissen des Kraftwerks schon mal die Musikerportraits fotografieren.







Beim nachfolgenden Dreh liessen es die Jungs dann so richtig krachen:
brennende Rohre, ein brennendes Keyboard, der "Feuerstuhl" von Frontmann Matthias Kupka - und das alles zusammen mit viel Spaß in einer genialen Location. Da konnte nur was richtig cooles dabei raus kommen. (zum Vergrößern aufs Bild klicken).
















Und hier ist das Video "mindfuck" aus dem Album "YOU".



Jungs - wir sagen Danke für einen genialen Produktions-Tag und freuen uns auf Eure CD-Release-Party im Backstage München!

Freitag, 25. Januar 2013

Der Countdown läuft

... bis zur "schärfsten Hochzeitsmesse" in der Eskara-Halle Essenbach.

Nachdem es letztes Jahr scho so genial war (hier der Bericht), freuen wir uns schon sehr drauf. Unsere Vorbereitungen laufen mit Hochdruck :-)!

Wie bereits bei den vorangegangenen Messen Degendorf und Straubing wollen wir auch dieses mal wieder Portraits für die Brautpaare verschenken, die uns am Stand besuchen kommen.
In DEG und SR hatten wir ja dazu als Blickfang immer ein besonderes Fahrzeug aus unserem Fundus mit dabei.



Nachdem das allerdings in der Eskara-Halle aufgrund von Brandschutz-Auflagen leider nicht möglich ist, haben wir uns was anderes einfallen lassen. Unter dem Motto "Zusammen sind wir stärker", haben wir uns mit den Messekollegen von "Millennium Visions" (Deko & Feuerwerk) zusammengetan, die für unsere Geschenkportraits eine ganz besondere Hintergrundkulisse bauen werden.

Wir sind schon tierisch gespannt und lassen uns überraschen, was Manuela Brandl und Ihr Deko-Team da so Geniales zusammenstellen. Nachdem uns schon das Ambiente des Messestands von Millennium Visions auf der Degendorfer Messe so umgehauen hat (sh. Bild unten), wirds unter Garantie ein optisches Schmankerl :-).


Unser ganz besonderer Dank daher schon jetzt an "Millennium Visions" und Veranstalter Rudi Haimerl!

Besucht uns auf der Messe in der Essenbacher Eskara-Halle - es gibt nicht nur viele Aussteller, sondern auch ein für JEDEN interessantes Rahmenprogramm und eine große Verlosung (bei der es u.a. auch Gutscheine von uns für € 300,- zu gewinnen gibt!).